Satzung

§ 1  Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen "Schützenverein Lilienthal von 1863 e.V."

und ist im Vereinsregister des Amtsgericht Walsrode eingetragen. Sitz des Vereins ist in 28865 Lilienthal, Am Holze 2 A.

Die Geschäftsstelle ist die Anschrift des jeweiligen ersten Vorsitzenden, sofern in dem vereinseigenen Gebäude keine Geschäftsstelle eingerichtet ist. Gerichtsstand ist 29646 Walsrode.

Eingetragen unter der Vereinsregister-Nr. 160156

 

 

§ 2   Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, sowie die Förderung des traditionellen Brauchtums.

Der Zweck wird verwirklicht, indem den Mitgliedern aller Altersklassen die Möglichkeit angeboten wird, den Schießsport als Leibesübung auszuüben. Dabei soll speziell der Nachwuchs gefördert werden, und die Möglichkeit für Körper-

behinderte geschaffen werden, sich dem Schießsport zu widmen. Die Mitglieder sollen darüber hinaus an Wettbewerben teilnehmen können. Zusätzlich wird ein Schützenumzug abgehalten.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschnitts

"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 3   Farben und Wappen

 

Die Vereinsfarben sind "Grün/Weiß", das Vereinswappen ist das Wappen der Gemeinde Lilienthal.

 

§ 4   Mitgliedschaft

 

Der Verein umfasst:

a)   ordentliche Mitglieder über 18 Jahre

b)   Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

c)   passive Mitglieder

d)   Ehrenmitglieder

 

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an, die zu aller Information im Vereinsheim aushängt. Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Sport oder das Vereinsleben erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

 

Die Mitgliedschaft erlischt:

 

1.)   durch Tod

2.)   durch Austritt - dieser ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und zwar bis

       spätestens drei Monate vor Ablauf eines Geschäftsjahres-,

3.)   durch Beschluss es erweiterten Vorstandes

 

       a) bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte

       b) wegen unehrenhafter Handlung gegenüber und zum Nachteil des

           Vereins

       c) wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für den Zeit-

           raum von sechs Monaten, gerechnet vom 31.03. eines Geschäfts-

           jahres, rückständig sind und ihre Zahlung nicht innerhalb einer Frist

           von 14 Tagen nach ergangener Mahnung erfolgt und ein gericht-

           liches Einzugsverfahren erfolglos bleibt,

       d) wegen vereinsschädigenden Verhaltens.

 

Der Ausschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein gegenüber.

 

§ 5   Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und von dem vollendeten 18. Lebensjahr an das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat nur eine Stimme, die er nur persönlich abgeben kann. Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und sonstige Leistungen jährlich im voraus bis zum 31. März eines Geschäftsjahres zu entrichten.

 

Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag, können aber nach schriftlichen Antrag den entsprechenden Beitrag in freiwilliger Weise dem Verein zahlen.

 

Passive Mitglieder zahlen 60 % des Jahresbeitrages der aktiven Mitglieder.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder und keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Mitglieder sind verpflichtet, die Einrichtungen des Vereins wie Waffen, Gerätschaften, Gebäudeteile usw. schonend zu behandeln.

 

 

§ 6   Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.

 

 

§ 7   Organe des Vereins

 

Die Organe sind:

1.)   die Mitgliederversammlung

 

2.)   der Vorstand,

       er besteht aus dem 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden, 1. Schatzmeister,

       1. Schriftführer, 1. Sportleiter (Schiessmeister), Gerätewart

       (Materialverwalter), 1. Platzmeister, 1. Jugendleiter, 1. Damenleiterin, sowie

       den Ehrenvorsitzenden.

 

       Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist der:

       1. Vorsitzender, 2. Vorsitzende, 1. Schatzmeister und 1. Schrift-

       führer.

       (Je zwei von ihnen sind vertretungs- und zeichnungsberechtigt.)

 

3.)   der erweiterte Vorstand, er besteht aus dem Vorstand und den Leitern

       der einzelnen Sport- und Kulturabteilungen, die ebenfalls von der Mit-

       gliederversammlung mit einfacher Mehrheit und in Anlehnung an die in

       dieser Satzung festgelegten Bestimmungen zu wählen sind.

 

 

$ 8   Mitgliederversammlung

 

Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzu-

laden sind. Zusätzlich kann die Einladung auch über öffentliche Medien, Internet und öffentlichen Vereinsaushang erfolgen. Die Einladung muss 14 Tage vorher zugestellt werden und einsehbar sein.

 

Die Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand in schrift-

licher Form eingereicht werden und begründet sein. Die Vorlage dieser Anträge ist bis spätestens zwei Stunden vor Beginn der Mitgliederversammlung möglich.

 

Der Mitgliederversammlung obliegen:

 

1.)   die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und

       der Kassenprüfer

 

2.)   die Entlastung des gesamten Vorstandes

 

3.)   die Wahl des neuen Vorstandes:

 

       der Vorstand wird auf 3 Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Er führt 

       die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl. Die Wahl des 1. Vor-

       sitzenden hat vor der Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes in

       einem besonderen Wahlgang zu erfolgen. Stehen mehrere Kandidaten um

       dieses Amt zur Wahl, so hat die Wahl in geheimer Abstimmung zu erfolgen. 

       Bei mehrmaliger Stimmengleichheit entscheidet die Stimmes des Wahl-

       gangsleiters. Der Wahlgangsleiter ist stets der 2. Vorsitzende. Sollte dieser

       ebenfalls zur Wahl stehen, ist der älteste anwesende Ehrenvorsitzende in

       der Versammlung als Wahlgangsleiter zu ernennen, ansonsten kann die

       Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlgangsleiter bestimmen.

 

4.)   die Wahl von zwei Kassenprüfern:

       die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören. Eine ein-

       malige Wiederwahl ist zulässig, jedoch muss einer von ihnen aus-

       scheiden. Falls es für den GFÜ-Vorstand erforderlich, ist ein zugelassener 

       Steuerberater für die Prüfung und die jährige Buchhaltung hinzuzuziehen.

 

5.)   jede Satzungsänderung muss von der Mitgliederversammlung beschlossen

       werden.

 

6.)   die Entscheidung über die eingereichten Anträge

 

7.)   jede Ernennung von Ehrenmitgliedern der Mitgliederversammlung be-

       schlossen werden

 

8.)   die Auflösung des Vereins:

       eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand

       einberufen werden, wenn mindestens 1/3 (Eindrittel) der ordentlichen

       Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt. Der

       erweiterte Vorstand kann beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die

       Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung be-

       schliessen. Jede ordnungsgemäß anberaumte ordentliche und außer-

       ordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschliesst

       über Anträge durch einfache Mehrheit, soweit sie nicht

 

       a) die Satzungsänderung

 

       b) die Auflösung des Vereins

       betreffen.

 

 

§ 9  Vorstand und erweiterter Vorstand

 

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und hat im Verhinderungsfalle eines Vorstandsmitgliedes für rechtzeitige Stellvertretung zu sorgen. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind im Bedarfsfalle durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle durch dessen Stellvertreter einzuberufen. Die Einberufung hat in der Regel 14 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von 2 Tagen bei telefonischer Bekanntgabe. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beschliessen mit Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes aussagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des die Vorstandsversammlung leitenden Vorstandsmitglieds den Ausschlag. Über jede Sitzung, auch über Sitzungen der Sport- und Kulturabteilungen, sind Niederschriften zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind zweifach zu führen und sind ordnungsgemäss aufzubewahren. Niederschriften der Abteilungen sind dann unverzüglich an den geschäftsführenden Vorstand einzureichen. Die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes üben ihre Tätigkeit im Verein ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für kostenanfallende Tätigkeiten  seinen Mitgliedern von Fall zu Fall eine angemessene Vergütung zubilligen.

 

 

§ 10  Satzungsänderungen

 

Satzungsänderungen können mit 2/3 (Zweidrittel) Mehrheit der anwesen-

den stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

 

§ 11   Haftung

 

Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtliche Verpflichtungen, die vom Vorstand in schriftlicher Form (z.B. Bestellungen/Auftragsvergabe) eingegangen werden, soweit der Betrag von EUR 1.000,00 in Worten (Eintausend) für den Einzelfall nicht überschritten wird. Verbindlichkeiten über EUR 1.000,00 in Worten (Eintausend) bedürfen zu ihrer Gültigkeit eines Mehrheitsbeschluss des erweiterten Vorstandes.

 

 

§ 12   Auflösung des Vereins

 

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Lilienthal, die das Vermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne des §2 dieser Satzung in der Gemeinde Lilienthal zu verwenden hat.

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenden

außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 3/4 (Dreiviertel) Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

Die Satzung ersetzt alle vorher erstellten Vereinssatzungen die damit ihre Gültigkeit verlieren.

 

Genehmigt und beschlossen in der ordentlichen Mitgliederversammlung am

23.01.2018

 

Der Vorstand

 

 

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